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Fehlsichtigkeit: PRK-Verfahren

Die PRK-Methode

Ein aufwendiges Computerprogramm, das die Ergebnisse mehrerer Millionen erfolgreicher Operationen berücksichtigt, steuert den Laser. Es wird durch entsprechende Einstellungen des Augenarztes an die Erfordernisse des jeweiligen Patienten angepasst.

Der Augenarzt überwacht den gesamten Lasereinsatz durch ein Mikroskop und hat dadurch jederzeit die volle Kontrolle über den Ablauf der Behandlung.

Die hochpräzisen Systeme des Lasercomputers und der Augenarzt sorgen dafür, dass das Auge während der Behandlung immer exakt unter dem Laserstrahl liegt. Sollte der Patient seine Augen unwillkürlich bewegen, bewirkt ein Blickverfolgungssystem (Eye-Tracking-System), dass der Laserstrahl weiterhin genau an der Stelle des berechneten Hornhautabtrages auftritt.

Die PRK-Behandlung beginnt mit der schonenden Entfernung des Deckhäutchens der Hornhaut. Danach wird im darunterliegenden Hornhautgewebe mit dem Excimer-Laser das vom Computer berechnete Gewebe vorsichtig abgetragen. Nach der Behandlung wird ein Augenverband angelegt.

Wie auch bei der Lasik-Methode hört der Patient den Laser, spürt ihn aber nicht. Nach wenigen Minuten ist die Behandlung beendet. Die Schmerzffreiheit während der Behandlung ist mit der Lasik-Behandlung vergleichbar.

Nach einer kurzen Zeit im Wartezimmer kontrolliert der Augenarzt nochmals das Operationsergebnis. Unmittelbar danach kann der Patient nach Hause gehen.

Verlauf nach der Operation

Im Vergleich zur Lasik-Methode wurde das Deckhäutchen der Hornhaut entfernt. Daraus ergeben sich einige Unterschiede beim Verlauf nach der Behandlung.

Der nach der Behandlung angelegte Augenverband muss über Nacht getragen werden.

Die Sehschärfe ist unmittelbar nach der Behandlung noch herabgesetzt. Der Heilungsprozess verläuft in der Regel schnell, doch bis zum Erreichen der endgültigen Sehschärfe können einige Wochen vergehen.

Das entfernte Deckhäutchen hat sich nach ca. fünf Tagen erneuert. Dann ist das Arbeiten in normaler Luft wieder möglich. Staubige Umgebung sollten Sie weiterhin noch einige Tage meiden.

In den ersten Tagen nach der Operation sollte grundsätzlich mit dem operierten Auge sehr vorsichtig umgegangen.

Das Auge ist in der ersten Zeit nach der Behandlung licht- und blendempfindlich. Daher sollten z. B. keine nächtlichen Autofahrten unternommen werden.

In den ersten drei Monaten muss das Auge durch eine Sonnenbrille vor extremer UV-Bestrahlung geschützt werden.

Für zwei Wochen sollte auf übermäßige körperliche Betätigung verzichtet werden.

Mögliche Schmerzen könne problemlos mit Augentropfen behandelt werden.

Manchmal kommt es in den ersten beiden Tagen nach der Behandlung zur einem Fremdkörpergefühl, Tränen der Augen oder zur einer Lidschwellung.

Diese Symptome sind unbedenklich und klingen nach wenigen Tagen wieder völlig ab.

Ihr behandelnder Augenarzt wird mit Ihnen im Rahmen des medizinischen Beratungsgespräches über die Auswahl oder Behandlungsmethode (LASIK, PRK oder LASEK) ausführlich sprechen.

Um ein optimales Behandlungsergebnis zu erzielen, sollten die Hinweise des Arztes und die
Nachuntersuchungstermine beachtet werden.

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