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Die Voruntersuchung zur Laser-Behandlung

 
   

Voraussetzung für eine qualitativ hochwertige und individuell angepasste Augenlaser-Behandlung ist eine vollständige, auf die Operation ausgerichtete Augenuntersuchung mit entsprechender Beratung und Diskussion aller wichtigen Fragen.

Ihre Brille und/oder Ihre Kontaktlinsen sollten Sie zu dieser Untersuchung mitbringen, da nur so eine optimale Bestimmung des aktuellen Brechungsfehlers Ihrer Augen ohne Probleme möglich ist.

Neben dem Brechungsfehler werden der Augeninnendruck, die Hornhautdicke, die Pupillenreaktion, die Oberflächenbeschaffenheit und die Länge des Auges mittels modernster Ultraschall-, Laser- und Videoverfahren vermessen. Auch die Netzhaut wird untersucht.

Für die eigentliche Augenlaser-Behandlung wird dann ein Operationstermin vereinbart.

  • Exakte Vermessung des Auges
  • Medizinische Beratung zum Thema „Augenlaser-Behandlung“


Das Lasik-Verfahren

 
   

Das Lasik-Verfahren ist keine oberflächliche Behandlung der Hornhaut – wie beim herkömmlichen Excimer-Laserverfahren (PRK) – sondern eine Operation im tieferliegenden Hornhautgewebe.

Bitte beachten

  • Ab 4 Wochen vor dem Behandlungstag keine harten Linsen mehr benutzen
  • Ab 2 Wochen vor dem Behandlungstag keine weichen Linsen mehr benutzen

Indikation/Eignung

  • Kurzsichtigkeit bis ca. -8 dpt
  • Weitsichtigkeit bis ca. +3 dpt
  • Stabsichtigkeit bis -3 dpt
  • Schmerzfreie, kurze und ambulante Behandlung
  • Rasche Wiederherstellung der Sehschärfe
  • Schmerzfreie Heilung
  • Schneller Wiedereinstieg in Beruf und Alltag (nach ca. 1-2 Tagen)
   

Die Lasik-Methode

 
   

Ein aufwendiges Computerprogramm, das die Ergebnisse mehrerer Millionen erfolgreicher Operationen berücksichtigt, steuert den Laser. Es wird durch entsprechende Einstellungen des Augenarztes an die Erfordernisse des jeweiligen Patienten angepasst.

Der Augenarzt überwacht den gesamten Lasereinsatz durch ein Mikroskop und hat dadurch jederzeit die volle Kontrolle über den Ablauf der Behandlung.

Die hochpräzisen Systeme des Lasercomputers und der Augenarzt sorgen dafür, dass das Auge während der Behandlung immer exakt unter dem Laserstrahl liegt. Sollte der Patient seine Augen unwillkürlich bewegen, bewirkt ein Blickverfolgungssystem (Eye-Tracking-System), dass der Laserstrahl weiterhin genau an der Stelle des berechneten Hornhautabtrages auftritt.

Bei der Lasik-Behandlung wird mit einem computergesteuerten Keratom oder per Femtolaser die oberste Schicht der Augenhornhaut ganz dünn eingeschnitten und die so erzeugte Lamelle zur Seite geklappt.

Danach wird im tieferliegenden Hornhautgewebe mit dem Excimer-Laser das vom Computer berechnete Gewebe vorsichtig abgetragen. Dann wird die Lamelle wieder zurückgeklappt.

Der Einsatz des Lasers ist für den Patienten allerdings wenig spektakulär. Er hört den Laser, aber er spürt ihn nicht.

Nach wenigen Minuten ist die Behandlung beendet – schmerzfrei.

Nach einer kurzen Zeit im Wartezimmer kontrolliert der Augenarzt nochmals das Operationsergebnis. Unmittelbar danach kann der Patient nach Hause gehen.

Um ein optimales Behandlungsergebnis zu erzielen, sollten die Hinweise des Arztes und die Nachuntersuchungs-
termine beachtet werden.

   

Verlauf nach der Operation

In der Regel erhalten Sie keinen Verband auf dem operierten Auge. Für die Nacht kann eine Lochlappe zum Schutz über das behandelte Auge gelegt werden. Nach der Behandlung finden regelmäßige ambulante Kontrolluntersuchungen statt.

Die Sehschärfe erholt sich beim Lasik-Verfahren sehr rasch. Die Oberfläche der Hornhaut wird nicht entfernt, daher entstehen nur sehr selten Schmerzen nach der Operation.

In den ersten Tagen nach der Operation sollte mit dem operierten Auge sehr vorsichtig umgegangen werden. Ein Reiben sollte vermieden werden, damit sich die Hornhautlamelle nicht verschiebt oder verloren geht.

Nach ein bis zwei Tagen ist Arbeiten in normaler Luft (Schreibtischarbeit u.ä.) wieder möglich. Arbeiten in staubiger Umgebung sollten erst nach zwei Wochen wieder aufgenommen werden.

Da das Auge in der ersten Zeit nach der Behandlung etwas licht- und blendempfindlich ist, sollten keine nächtlichen Autofahrten u.ä. unternommen werden.

Für 14 Tage sollte auf übermäßige körperliche Betätigung verzichtet werden.

Manchmal kommt es in den ersten beiden Tagen nach der Behandlung zu einem Fremdkörpergefühl, Tränen der Augen oder zu einer Lidschwellung.

Diese Symptome sind unbedenklich und klingen nach wenigen Tagen wieder völlig ab.

Ihr behandelnder Augenarzt wird mit Ihnen im Rahmen des medizinischen Beratungsgespräches über die Auswahl der Behandlungsmethode (Lasik, PRK oder Lasek) ausführlich sprechen.

 

Das PRK-Verfahren

 
   

Das PRK-Verfahren – „Die Mutter“ der Lasik-Methode – ist eine Behandlung des obersten Hornhautgewebes.

Bitte beachten

  • Ab 4 Wochen vor dem Behandlungstag keine harten Linsen mehr benutzen
  • Ab 2 Wochen vor dem Behandlungstag keine weichen Linsen mehr benutzen

Indikation/Eignung

  • Kurzsichtigkeit bis -6 dpt
  • Weitsichtigkeit entfällt
  • Stabsichtigkeit bis -3 dpt
  • Schmerzfreie, kurze und ambulante Behandlung
  • Im Vergleich zur Lasik-Methode auch geringere Hornhautdicke behandelbar
  • schneller Wiedereinstieg in Beruf und Alltag nach ca. 5 Tagen
   

Die PRK-Methode

 
   

Ein aufwendiges Computerprogramm, das die Ergebnisse mehrerer Millionen erfolgreicher Operationen berücksichtigt, steuert den Laser. Es wird durch entsprechende Einstellungen des Augenarztes an die Erfordernisse des jeweiligen Patienten angepasst.

Der Augenarzt überwacht den gesamten Lasereinsatz durch ein Mikroskop und hat dadurch jederzeit die volle Kontrolle über den Ablauf der Behandlung.

Die hochpräzisen Systeme des Lasercomputers und der Augenarzt sorgen dafür, dass das Auge während der Behandlung immer exakt unter dem Laserstrahl liegt. Sollte der Patient seine Augen unwillkürlich bewegen, bewirkt ein Blickverfolgungssystem (Eye-Tracking-System), dass der Laserstrahl weiterhin genau an der Stelle des berechneten Hornhautabtrages auftritt.

Die PRK-Behandlung beginnt mit der schonenden Entfernung des Deckhäutchens der Hornhaut. Danach wird im darunterliegenden Hornhautgewebe mit dem Excimer-Laser das vom Computer berechnete Gewebe vorsichtig abgetragen. Nach der Behandlung wird ein Augenverband angelegt.

Wie auch bei der Lasik-Methode hört der Patient den Laser, spürt ihn aber nicht. Nach wenigen Minuten ist die Behandlung beendet. Die Schmerzffreiheit während der Behandlung ist mit der Lasik-Behandlung vergleichbar.

Nach einer kurzen Zeit im Wartezimmer kontrolliert der Augenarzt nochmals das Operationsergebnis. Unmittelbar danach kann der Patient nach Hause gehen.

Um ein optimales Behandlungsergebnis zu erzielen, sollten die Hinweise des Arztes und die Nachuntersuchungs-
termine beachtet werden.
   

Verlauf nach der Operation

Im Vergleich zur Lasik-Methode wurde das Deckhäutchen der Hornhaut entfernt. Daraus ergeben sich einige Unterschiede beim Verlauf nach der Behandlung.

Der nach der Behandlung angelegte Augenverband muss über Nacht getragen werden.

Die Sehschärfe ist unmittelbar nach der Behandlung noch herabgesetzt. Der Heilungsprozess verläuft in der Regel schnell, doch bis zum Erreichen der endgültigen Sehschärfe können einige Wochen vergehen.

Das entfernte Deckhäutchen hat sich nach ca. fünf Tagen erneuert. Dann ist das Arbeiten in normaler Luft wieder möglich. Staubige Umgebung sollten Sie weiterhin noch einige Tage meiden.

In den ersten Tagen nach der Operation sollte grundsätzlich mit dem operierten Auge sehr vorsichtig umgegangen.

Das Auge ist in der ersten Zeit nach der Behandlung licht- und blendempfindlich. Daher sollten z. B. keine nächtlichen Autofahrten unternommen werden.

In den ersten drei Monaten muss das Auge durch eine Sonnenbrille vor extremer UV-Bestrahlung geschützt werden.

Für zwei Wochen sollte auf übermäßige körperliche Betätigung verzichtet werden.

Mögliche Schmerzen könne problemlos mit Augentropfen behandelt werden.

Manchmal kommt es in den ersten beiden Tagen nach der Behandlung zur einem Fremdkörpergefühl, Tränen der Augen oder zur einer Lidschwellung.

Diese Symptome sind unbedenklich und klingen nach wenigen Tagen wieder völlig ab.

Ihr behandelnder Augenarzt wird mit Ihnen im Rahmen des medizinischen Beratungsgespräches über die Auswahl oder Behandlungsmethode (LASIK, PRK oder LASEK) ausführlich sprechen.

 

Das Lasek-Verfahren

 
   

Wie bei der Lasik- und PRK-Methode steuert ein aufwendiges Computerprogramm, das die Ergebnisse mehrerer Millionen erfolgreicher Operationen berücksichtigt, den Laser. Es wird durch entsprechende Einstellungen des Augenarztes an die Erfordernisse des jeweiligen Patienten angepasst.

Der Augenarzt überwacht den gesamten Lasereinsatz durch ein Mikroskop und hat dadurch jederzeit die volle Kontrolle über den Ablauf der Behandlung.

Die hochpräzisen Systeme des Lasercomputers und der Augenarzt sorgen dafür, dass das Auge während der Behandlung immer exakt unter dem Laserstrahl liegt. Sollte der Patient seine Augen unwillkürlich bewegen, bewirkt ein Blickverfolgungssystem (Eye-Tracking-System), dass der Laserstrahl weiterhin genau an der Stelle des berechneten Hornhautabtrages auftrifft.

Um ein optimales Behandlungsergebnis zu erzielen, sollten die Hinweise des Arztes und die Nachuntersuchungstermine beachtet werden.

  • Schmerzfreie, kurze und ambulante Behandlung
  • Im Vergleich zur Lasik-Methode auch geringere Hornhautdicke behandelbar
  • Kürzere Heilungsphase im Vergleich zur PRK-Methode
   

Die Lasek-Methode

 
   

Bei der Lasek-Behandlung wird das Deckhäutchen der Hornhaut nicht wie bei der PRK-Behandlung vollständig entfernt.

Das Deckhäutchen wird vielmehr nach örtlicher Betäubung mit einem speziellen Spatel zur Seite geschoben.

Dann wird im darunterliegenden Hornhautgewebe mit dem Excimer-Laser das vom Computer berechneten Gewebe vorsichtig abgetragen. Nach der Behandlung wird ein Augenverband angelegt.

Wie auch bei der Lasik-, und PRK-Methode ist die Behandlung schmerzfrei.

Um das behandelte Auge zu schützen wird hier nach der Behandlung für 3-4 Tage eine Kontaktlinse eingesetzt. Der weitere Verlauf nach der Behandlung unterscheidet sich nicht erheblich vom Verlauf nach der Lasik-Behandlung.

Indikation/Eignung
  • Kurzsichtigkeit bis -10 dpt
  • Weitsichtigkeit entfällt
  • Stabsichtigkeit bis -3 dpt
Ihr behandelnder Augenarzt wird mit Ihnen im Rahmen des medizinischen Beratungsgespräches über die Auswahl der Behandlungsmethode (LASIK, PRK oder LASEK) ausführlich sprechen.

Selten auftretende Nebenwirkungen

Eine Augenlaser-Behandlung ist ein operativer Eingriff. Dadurch gibt es keine 100prozentige Sicherheit vor selten auftretenden Nebenwirkungen und Risiken.

Doch es gibt eine 100prozentige Sicherheit für Sie, sich vorab darüber zu informieren – das persönliche Beratungsgespräch mit Ihrem Augenarzt. Jeder unserer ärztlichen Kooperationspartner wird Ihnen kompetent und ausführlich Auskunft geben.

Um Sie vorab schon kurz zu informieren, geben wir Ihnen im folgenden einen Überblick zu einigen möglichen Nebenwirkungen:

  • Eine vorübergehende Blendempfindlichkeit kann vorkommen. Diese führt zu einer reduzierten Sehschärfe in der Dämmerung und bei Blendung.
  • Als Folge der Nachbehandlung mit bestimmten Augentropfen kann es zu einer vorübergehenden Erhöhung des Druckes im Augeninneren kommen.
  • In extrem seltenen Fällen kann es z.B. zu einer Weitsichtigkeit bei ursprünglich kurzsichtigen Patienten kommen (Überkorrektur). Diese kann in der Regel durch eine Nachkorrektur behoben werden.
  • Bei der Lasik-Methode können Zellen des Deckhäutchens unter die Hornhautlamellen einwachsen und unter Umständen eine Folgeoperation notwendig machen.
  • In äußerst seltenen Fällen kann es zu Infektionen kommen, die aber medikamentös behandelt werden können.
 

Phake IOL

 

Bei starken Hyperopien bzw. Myopien steht neuerdings eine langzeiterprobte phake faltbare Vorderkammerlinse zur Verfügung. Hierbei wird vor die natürliche Linse in örtlicher Betäubung eine faltbare dünne Kunststofflinse in den vorderen Augenabschnitt eingesetzt, wenn eine Korrektur mit dem Laser nicht möglich ist.

 

Clear Lens Extraktion

 

Bei der Phakoemulsifikation wird über einen nur etwa
2,2 mm kleinen Schnitt die Linsenkapsel vorne scheibenförmig geöffnet. Die Linse wird zunächst mittels Ultraschall zerkleinert und dann durch Absaugen entfernt. Der Operateur schiebt in den nunmehr leeren Linsenkapselsack eine gefaltete künstliche Speziallinse.

Bei Astigmatismen wird eine torische Linse implantiert, bei Altersweitsichtigkeit (Presbyopie) wird eine Multifokallinse implantiert.

Speziallinsen und weiteres siehe "Grauer Star" (Katarakt-OP).